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Ansätze

Der Bahnsektor ist konfrontiert mit

  • mangelnder Ausnutzung systemischer und technologischer Energieeffizienz- und Umweltpotentiale
  • einer Wahrnehmung hoher Kosten im Bahnbetrieb ohne Berücksichtigung der Potentiale zur Einsparung von Kosten
  • fortschreitender Verbesserung der Umweltfreundlichkeit und anhaltender Attraktivität anderer Verkehrsmittel

Woran es heute fehlt:

  • Energieeffizienz- und Umweltkriterien sind häufig Teil der Ausschreibungs-texte, finden in Entscheidungen für Technologien oder Verkehre aber wenig Berücksichtigung
  • Unzureichende Nutzung verfügbarer, fortschrittlicher Technologielösungen
  • Unzureichende Integration von Beschaffungsaktivitäten bei Bahnbetreibern
  • Investitionen und Betrieb werden im Bezug auf Fuhrparks häufig getrennt durchgesetzt
  • Keine integrierten Beschaffungsprozesse, die Fuhrpark und Infrastruktur berücksichtigen
  • Ansätze zur Förderung nachhaltiger Beschaffung sind entweder nicht bekannt oder werden nicht umgesetzt

Warum regionaler Schienenverkehr?

  • Sein Marktanteil im Bahnsektor beträgt über 50%
  • Marktöffnung: Zunehmender Übergang der Verantwortung für den SPNV von staatlichen Bahnbetreibern hin zu regionalen und kommunalen Verwaltungen in ganz Europa
  • Wachsender Marktanteil neuer Bahnbetreiber seit den 1990er Jahren.
  • Beispiel Deutschland: 27 Öffentliche Aufgabenträger tragen die Verantwotung für 630 Millionen Zug-km, betrieben von 69 Eisenbahnverkehrsunternehmen, mit einem Wert von 6,4 Milliarden Euro pro Jahr (BAG SPNV)

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